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HAHA

war gerade noch mit Ilka ein wenig in Dijon...Straßencafés und flanieren und so...dadada....dümdidüm.
.......da kommt ein Mann mit Monsterkamera an und fragt uns, ob wir für ihn vor dem Rathaus nicht posieren wollen. Sollen doof verwundert als Touristen gucken. Na gut, weil du's bist...jetzt gucken wir total doof mit Monstergrinsen durch meine Digicam und tun sehr touristisch.
Bestimmt kann man uns im neuen Michelin-Führer unter der Rubrik "diese Ecken sollten sie in Dijon meiden" sehen. HAHA.
12.4.07 20:41


Wochenendtripp nach Macon - Grenoble - Lyon

Vanessas irische Freundin [Örschöla]=Ursula kam Samstag am Flughafen zwischen Grenoble und Lyon an, also hat Vanessa ihren Peugot New Generation mit uns vollgestopft und wir haben ein Touri-Wochenende verbracht.


DIE FAHRT: DIJON-MACON

Auf der Hinfahrt war Antoine samt KATZE dabei, und diese Katze hat einfach nicht aufgehört zu furzen! Ihr Käfig war natürlich hinten zwischen uns und die mauzt und mauzt und furzt und streckt die ganze Zeit bedrohlich ihre Pfoten samt Krallen in meine Richtung aus.


MACON

Nach 90 Minuten aromatischer Katze und Krallenabwehraktion waren wir dann aber auch bei Antoine angekommen, und die Miez konnte sich im Garten austoben. Bisouaustausch mit Papa Philippe und ein ungestelltes Selbstauslöserfoto vor dem Familienhaus (*vor der frz. Revolution).


Dann noch durch weitere Sträßlein geschlängelt um Freds Appartmentschlüssel abzuholen, damit wir in Lyon ein Dach über dem Kopf hatten für die Nacht. Französische campaaaaaagne.


Ensuite, Picknick an der Saône in Macon.



GRENOBLE

Dann schnelli schnelli wieder auf die Autobahn um ihm hübschen Grenoble ein wenig herumzutüdeln.
Das böse französische Arielkind verfolgt uns überall
Das sind ECHTE Berge mit Schnee


Dann Örschöla abgeholt und nach Lyon gefahren - wir wollten die route nationale nehmen, war ne scheiß Idee, denn da sparen die Säcke mit Schildern. So sind wir eine halbe Stunde zu fünft in den Mini-Peugot Serpentinen bergauf-bergab gefahren, nur um dann zu merken, dass wir in die falsche Richtung gefahren sind. Und mir war SCHLECHT.


LYON

Gegen halb eins hatten wir es dann nach Lyon geschafft. Auto irgendwo an einer hellbeleuchteten Straße abgestellt und dann David, einen Freund von Vanessa angerufen, mit dem wir abends lostigern wollten.

Erste Eindrücke....
In Lyon fährt die letzte Metro kurz nach 12 Uhr, ist ja normal für eine Millionenstadt. Dann fuhr da noch die letzte Straßenbahn, da dachten wir nur: nix wie rein. Ups, hier gibts ja gar keinen Fahrkartenautomat in der Tram!? Naja, nach einer Station sind wir eh freiwillig ausgestiegen, da ein Drogenopfer einen total ahnungslosen Typen erst in den Magen getreten und dann so richtig gestiefelt hat... Einer ging dazwischen, wurde gleich mitverprügelt. Das ging so übel ab, dass sich dann keiner mehr traute dazwischenzugehen. Bahnfahrer hält an, ruft die Polizei...wir steigen mit wunderbaren ersten Impressionen aus und beschließen lieber zu laufen. Hat ja auch nur 30 Minuten gedauert, bis wir dann endlich an den Brücken waren.

Weggehen in Lyon....
Auf den von Bierflaschen übersähten Straßen waren irgendwie nur männliche Araber unterwegs . In die erste boîte kamen alle bis auf Antonio wegen Shorts nicht rein. Zum Glück hatten wir ja nur 30 Minuten gewartet, um dann alle wieder ein neues Etablissement zu suchen das auch Shortträger reinlässt. Hatten wir dann auch. "Route 66" hieß der Schuppen, nur 9 Euro Eintritt, lauter Gesichtsbaracken und kack Musik. Die Franzosen fanden den Laden aber irgendwie gut ...vielleicht lag das daran, dass der Eingang wie ein Puff aussah haha:
.
Um halb 4 gingen wir dann raus. Auf der place war ein Junggesellenabschied. Der Junggeselle hatte sich als Charly (=Walter, der wo ist Walter? Walter) verkleidet und Vanessa darum gebeten ihm im Rahmen seiner Aufgaben was auf den Arsch zu schreiben (1Punkt), ihn zu küssen (3 Punkte) oder mit ihm ins Bett....(25 Punkte). Nach der Verewigung auf Charlys Popo konnten wir dann das Auto suchen.
Wo ist das Auto.........
Und da fing es an. Antooonio nach 3 Cocktails hoffnungslos blau - Franzosen vertragen einfach nichts, Luschis - meinte: JA, ich führe euch, iiiiiiiich bin in Lyon geboren, ich weiß wie wir laufen müssen. Der Rest bemerkte die ganze Zeit, dass wir im Kreis liefen, aber da Antonio einfach nicht von seiner Route ablassen wollte mussten wir hinter ihm herpesen. Wir waren ja auch nur nach einer Stunde endlich am Bahnhof. Irgendwo hier stand doch das Autoo...nochmal eine halbe Stunde im Kreis. Da ist es ja das Auto. Oh wunderbar. Wir bepacken uns mit Schlafsack, Isomatte, Tasche....und stiefeln los. Die anderen fuhren gemütlich mit dem Auto zu David, um dort zu nächtigen. Natürlich hätte Antoine den Appartmentschlüssel vergessen, hätte ich nicht nochmal -es war als rhethorische Frage ursprünglich gemeint- daran erinnert.
Und so kämpften wir uns durch die Nacht. Krankenwagen sammelten Schnapsleichen ein, wir wurden von besoffenen autofahrenden Asis fast umgenietet und so suchten wir das Appartment bis die Vöglein wieder zwischerten.
Um 5:45 hatten wir die Bude echt gefunden, WOW!!!!! (natürlich wieder mal mit der Einkreiseltechnik). Tür auf, Lichtschalteranausanaus - HIER GIBT ES NICHT MAL STROM IN LYON. Scheißdrauf. Ich hab mir im düsteren Bad die geschundenen Füße gewaschen und mir dann irgendein freies Eck gesucht, um mich dort auf der Isomatte niederzulassen.
Morgens wurden Ilka und ich von einem 3stimmigen Schnarchkonzert geweckt. Der ganze Krach kam aber nur aus einem Antoine. Ilka und ich wachten zu dem Zeitpunkt beide auf und hoben simultan unsere Köpfe, um zu schauen, ob nicht noch einer von uns beiden mitschnarchte . Da bemerkte ich dann auch, dass ich mit den Füßen in der Mülltüte geschlafen hatte, leggor!
Immerhin fand ich noch Teelichter, um dann bei mittelalterlichen Kerzenschein zu plantschen.
Treppenhaus in Lyon


Wir haben auch nur eine halbe Stunde gebraucht, um in dem Araberviertel eine Bäckerei zu finden (eine Bäckerei kommt auf 4 Shisha-Cafes). Frühstück mit Croissants vor 3 Tagen. Man beachte die Tapete.


Dann haben wir mal die anderen angerufen...nur um zu erfahren, dass die ohne uns aufs Land gefahren waren. Selber Schuld, wir gingen ins Vieux Lyon, viel besser als grüne Hügel. Sehen sie selbst:

Die Kathedrale ist in der Tat nicht so hübsch, dafür aber die Basilika auf dem Berg, die engen Gässchen und Treppchen, die lyoner Restaurants genannte "bouchons" uuuuund die Zauberer
Als letztes gingen wir noch auf den Funkturm, um dort im snobbischen Café uns ein ..............en Kaffee für 3 Euro als billigstes zu gönnen.

Aussicht auf Betonklötze vom 32.Stock:


Rückweg nach Macon. Sandwich beim "Glouton" gemampft, Name ist hier Programm! Und ab auf die Autobahn zurück nach Dijon ins Bettchen.
16.4.07 10:10





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